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Ciao Ragazzi!
Zugegeben es ist nun wirklich schon etwas her, aber dennoch möchte ich es nicht versäumen noch einen Bericht über das etwas andere Silvestererlebnis von Maurice und mir online zu stellen. Abseits von allem Trubel und allen großen Festen haben wir dieses Jahr Silvester auf Sardinien verbracht. Und das auch nicht irgendwo, sondern an der Surfstation in Valledoria an der Nordküste, die auch im Sommer unser Zuhause sein wird.Â
Der Campingplatz war geschlossen, das Wasser abgedreht, nur Strom konnten wir über 3 Kabeltrommeln vom Waschhaus bekommen. Rundherum um uns war ansonsten wirklich nicht viel los, wir müssten so ziemlich der einzige Tourist weit und breit gewesen sein. Wie gesagt, die Campingplätze hatten eh alle geschlossen. Doch abgesehen davon bot Sardinien auch so ein völlig anderes Bild als wir es vom Sommer gewohnt waren. Die komplette Insel war saftig grün. Es gab praktisch keinen gelben oder braunen Fleck, kein verdorrten Strauch, keine kahle Stelle. Die komplette Insel strotzte nur so vor grün, überall weideten Kühe und man hätte meinen können wir wären auf Irland oder sowas. Dazu passte auch das Wetter. Durchschnittlich 15 Grad, hin und wieder der ein oder andere Schauer und dazu massig Wind. Die ersten beiden Tage waren zwar etwas windärmer und dafür sonniger, spätestens ab dem dritten Tag hatten wir aber konstante 5 Beaufort. Die konstanten 5 haben wir wohlgemerkt an Land gemessen, da wir aber schräg ablandigen Wind aus Südwest hatten gab es auf dem Wasser immer noch locker 1-2 oben drauf. Krönung war eigentlich der Neujahrstag sowie der 2. Januar an dem uns 9 Windstärken aus dem Schlaf fegten. An Surfen war erstmal nicht zu denken, da wir zum einen noch völlig voll vom Abend zuvor waren und uns kaum auf den Beinen halten konnten, zum Anderen hatten wir alle Hände voll zu tun unser Material windfest zu verstauen. So entschieden wir uns dann im Endeffekt den Tag an Land zu verbringen und die Sardischen Locals in Ciaccia in der Welle zu fotografieren. Tags drauf ging es dann auch für uns bei zum Glück wieder etwas ruhigerem Meer mit gut angepowertem 5.0 raus. Ein durchaus genialer Surftag! Den goldenen Abschluss unseres Trips bildete dann noch ein wundervoller Tag auf der Lagune bei perfektem Flachwasser und purem Heizen! Bis in den Sonnenuntergang gab es kein halten auf dem See! Schlussendlich war es wohl mal ein Trip der etwas anderen Art und vor allem ein sehr entspannter und ruhiger Trip. Sardinien mal von seiner anderen Seite kennen zu lernen war definitiv ein Erlebnis und wird sicherlich wiederholt! Und eins steht fest: Der Sommer kann kommen!!  Hang Loose               Jan Marc  |
Kommentare
viele grüße, marius
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